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Gesprächstherapie

 

Gesprächstherapie

Fachgebiet Adoleszente

Die Gesprächstherapie ist persönlichkeitszentriert, konfliktlösungs- und wachstumsorientiert. Zur Zielgruppe gehören Jugendliche und junge Erwachsene mit erlebnisbedingten Entwicklungsblockaden, intra- und interpersonellen Konflikten und Beziehungsstörungen durch psychische Fehlentwicklungen. Im Gespräch geht es um die Bewusst- und Verständlichmachung von Symptomen, Anpassungs- und Kommunikationsstörungen, um die Selbst- und Fremdwahrnehmung von Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen und um die Aktualisierung früherer Konflikte durch die Bearbeitung gegenwärtiger Schwierigkeiten.

Seitens des Therapeuten sind dazu eine grundsätzliche Akzeptanz seines Gesprächspartners, Wertschätzung, Vertrauen, Echtheit und Ehrlichkeit als Grundhaltung und die Fähigkeit zur Wahrnehmung von eigenen Gefühlen, sowie derer des Patienten erforderlich. So lässt sich eine (einmalige) Beziehung aufbauen, die einen therapeutischen Prozess in Gang kommen lässt. In die Gespräche können Elemente des Rollenspiels, des Psychodramas, sowie entspannende Übungen eingebaut werden.

Damit ein therapeutischer Prozess in Gang kommen kann, sind ca. 5 bis 6 Stunden (1 - 2 mal pro Woche 1 Std. á 50 Min.) notwendig. Die Therapie verläuft in Phasen, die nicht streng voneinander abgesetzt sind, sondern ineinander übergehen können:

Phase der Kontaktnahme:

Kennenlernen des Gesprächspartners und seines Problems - grundsätzliche Annahme seiner Person und seiner Gefühlswelt; Klärung der Motivation des Patienten und der Therapieindikation, Schaffung eines Therapiebündnisses.
(diese Phase sollte nach 5-6 Std. abgeschlossen sein)

Phase der Entlastung und Entschuldung:

Ermutigung zur freien Äußerung von Gefühlen ohne Wertung - Wahrnehmung der eigentlichen Gefühle (z. B. in verdeckten Vorwürfen oder tiefe Verletzung bzw. Trauer im Hintergrund der Wut), Wertschätzung (anstelle von Abwertung), Ermöglichung des stufenweise fortschreitenden adäquaten Gefühlsausdrucks.
Phase der Enthüllung und Aufdeckung, der Konfrontation:
Vermittlung und Erlangung von Einsicht in den eigentlichen Ursprung der Gefühle, Wahrnehmung bisher nicht zugelassener und erkennbar positiver Gefühle, Erarbeitung der zur Wahl stehenden Möglichkeiten, Aufbau von Vertrauen zu sich selbst, Konfrontation auch mit Defiziten oder Unzulänglichkeiten als Entwicklungsansporn.

Phase der Realitätsanpassung:

Wachsende Einsicht und Sinnfindung, Ermutigung zu sinnvollen Handlungen, Echtheit, Ehrlichkeit und Übereinstimmung mit sich selbst; Entwicklung von Selbstreflexion und Integration, von sozialer Kompetenz.

Phase der Ablösung:

Zunehmende Unabhängigkeit, nachlassende Hilfsbedürftigkeit, Eigenständigkeit, Loslassen- und Sich-trennen-können, Abschied.

 

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