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Geborgenheit durch Kompetenz und Freundlichkeit.

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Sozialtraining und Milieutherapie

 

Sozialtraining und Milieutherapie

Fachgebiet Adoleszente

Das Besondere der Arbeit mit psychisch kranken jungen Menschen ist in dem Umstand begründet, dass jede psychiatrische Erkrankung immer auch mit einer Beeinträchtigung an sozialer Beziehungsfähigkeit einhergeht und die Mitarbeiter dem besonderen Problem der Beziehungsgestaltung gegenüberstehen. Die Voraussetzungen für die Schaffung einer für den Patienten sicheren, überschaubaren und zuverlässigen Atmosphäre als Basis der Beziehungsaufnahme zu den Mitarbeitern wie zu den Mitpatienten in der Gruppe wird nachfolgend beschrieben.
Die Grundlage unseres Arbeitens ist das Einlassen der Patienten auf die konkreten Räumlichkeiten sowie die soziale Einheit als emotionaler Bezugsstruktur. Daher wird in der Patientengruppe größtmögliche Kontinuität mit hohem Wiedererkennungscharakter angestrebt. Das bedeutet, dass Regeln, Tagesablauf und Beziehungen möglichst stabil gestaltet werden.
Zunächst ziehen die Patienten aus der Tagesstruktur und einem Regelgerüst Sicherheit im Umgang miteinander und mit dem Pflegepersonal. Die Regeln in der Gruppe sind als Sicherheit gebende Struktur stabil und sie werden dem Gruppengeschehen und der unterschiedlichen Kompetenz der Kinder, mit Regeln umzugehen, entsprechend modifiziert. Im Verlauf des Behandlungsaufenthaltes gewinnen die tragfähiger werdenden Beziehungen an Bedeutung; unterstützt wird dies zusätzlich durch das Bezugsbetreuersystem.

Die Patienten können in der Gruppe experimentieren, das Verhalten und die Beziehungen zu anderen Patienten, Personal und nicht zuletzt zu sich selbst erfolgreicher und befriedigender zu gestalten. Die Mitarbeiter beobachten, sie bieten gegebenenfalls Unterstützung, Reflexion oder auch Orientierung an (hier finden auch verhaltenstherapeutische Elemente Eingang).
Unsere Patienten erfahren zu jeder Zeit Akzeptanz und Wertschätzung ihrer Person. Die Jugendlichen in der Gruppe beobachten Verhaltensweisen untereinander wie auch bei Erwachsenen und auch sie geben Rückmeldung über ihre Wahrnehmung und bringen ihre Befindlichkeit zum Ausdruck. So sind die Mitglieder der Gruppe (PED wie Mitpatienten) untereinander Lernmodelle.
Neben dem Gruppenprozess ist die Mitgestaltung der Räumlichkeiten ein wichtiger Aspekt um den Patienten für die Dauer der Behandlung Zugehörigkeit und Geborgenheit zu vermitteln. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen können nach ihren Wünschen, Vorstellungen, Bedürfnissen und Möglichkeiten die Räume mitgestalten. Dadurch entsteht Bezug und Verantwortung.
Während des stationären Aufenthalts werden die jungen Menschen psychotherapeutisch und supportiv -therapeutisch behandelt. Die Gruppe bildet dabei die Brücke zwischen Therapie und Alltag. In den Therapien entwickeln die Jugendlichen Kräfte, die sich im geschützten Rahmen der Gruppe festigen und bei den jungen Menschen wächst die Kompetenz

 

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu unserer Abteilung für Adoleszente.

Fachgebiet Tagesklinik Rastpfuhl

Training von Alltagsfähigkeiten und sozialen Kompetenzen

Ein wichtiger Baustein unserer Tagesklinik ist das Haushaltstraining in Form von Koch- und Backgruppen zur Einübung alltagstauglicher Fähigkeiten, z.B. Haushaltsführung, Einkauf und Zubereitung von Speisen, findet 3 x wöchentlich statt.

 

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu unserer Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.