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Psychotherapie

 

Psychotherapie

Leitung

Dr. Ernst Kern
leitender Psychologe

Telefon: +49 (0) 6 81/8 89-22 05
Fax: +49 (0) 6 81/8 89-24 09
E-Mail: e.kern(at)sb.shg-kliniken.de

Allgemeine Informationen

Psychotherapie versucht mit psychologischen Mitteln (z. B. über Gespräche oder über das Einüben neuer Verhaltensweisen), psychische und psychosomatische Erkrankungen,  Leidenszustände, Konflikte  und Verhaltensstörungen zu behandeln.

Allgemeine Wirkfaktoren von Psychotherapie sind die therapeutische Beziehung, die Aktivierung von Ressourcen zur Förderung der Veränderung, motivationale Klärung, Problemaktualisierung und die Vermittlung von Problemlösefertigkeiten (Grawe 2004).

Psychotherapie orientiert sich an der empirischen Psychologie und an wissenschaftlichen Konzepten und Befunden (Margraf und Schneider 2009), befindet sich damit auch in laufender Weiterentwicklung. Basis jeder Therapie ist immer eine tragfähige therapeutische Beziehung. Die Behandlung setzt meist an der aktuellen Problematik an und wird auf die psychische Störung und die jeweilige Person spezifiziert. Neue psychotherapeutische Verfahren integrieren neben allgemeinen auch störungsspezifische Elemente um bei einem Störungsbild möglichst genau ansetzen zu können. Daneben werden immer auch die emotionale Regulation, allgemeine Bewältigungsmechanismen und generelle Problemlösefertigkeiten verbessert.

Psychotherapie berücksichtigt die Lebensgeschichte einer Person, da die früheren Erfahrungen auf verschiedene Weise mit heutigen Problemen in Zusammenhang stehen können. Es werden von Therapeut und Patient gemeinsam Ziele vereinbart, deren Erreichung während der Therapie laufend überprüft wird und die gegebenenfalls zu modifizieren sind.
Psychotherapie ist angewiesen auf die aktive Mitarbeit des Patienten, was auch das Ausprobieren und Üben von neuen Verhaltens- und Erlebensweisen zwischen den therapeutischen Sitzungen beinhaltet.  

Psychotherapie versucht, plausible Erklärungsmodelle für eine aktuelle psychische Störung zu geben. Die Patienten sollen zu Experten für ihre eigene Problematik werden um damit die eingesetzten Therapiemaßnahmen besser verstehen und annehmen zu können.

Psychoedukative Gruppe - Stationäre Behandlung

In der Psychoedukations-Gruppe werden gemeinsam mit den Patienten (d.h. in einem nicht frontalen Unterrichtsstil) die für das Verständnis der Erkrankung und der Behandlung notwendigen Themen erarbeitet, um hierüber die Akzeptanz der erforderlichen medikamentösen Behandlung und die Bewältigung der Krankheit und relevanter Belastungsfaktoren (Stress) zu fördern.

In der offenen Gruppe B erfolgt dies entsprechend der jeweils die anwesenden Patienten am brennendsten interessierten Fragen und somit nur gering strukturiert.

In der geschlossenen, strukturierten Gruppe B2 wird im Rahmen zweier Termine pro Woche jeweils ein neuer Themenkomplex besprochen:


1. Woche: Woran kann ich die Krankheit erkennen?
– Das Erscheinungsbild der Psychose.

2. Woche:
Was sind die biologischen Krankheitsursachen und wie sieht die beste Behandlung aus?
– Dopaminüberschusstheorie und Medikamentenseminar.

3. Woche: Kann ich erkennen, wann eine Wiedererkrankung droht?
– Die Bedeutung von Warnsignalen (mit Erarbeitung der persönlichen Warnsignalmuster).

4. Woche: Wie kann ich Gesundheit erhalten und Wiedererkrankungen vermeiden?
– Stressbewältigung und Reizabschirmungsmethoden.

 

Für Patienten mit der Doppeldiagnose Psychose und Suchterkrankung gibt es wöchentlich einen weiteren Termin zu den Einflüssen von Alkohol- und Drogenkonsum auf die psychische Gesundheit. In dieser Gruppe werden folgende Themen bearbeitet: 

1. Woche: Gewünschte und unerwünschte Wirkungen von Alkohol und Drogen
2. Woche: Biologische Wirkungen und langfristige Folgen von Alkohol und Drogen
3. Woche: Risikosituationen und Rückfallgefahren
4. Woche: Alternativen zu Alkohol- und Drogenkonsum 

 

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu unserer Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

Psychoedukative Gruppe - Teilstationäre Behandlung

Es ist uns ein Anliegen Psychosepatienten durch eine intensive Aufklärung über das Krankheitsbild der Psychose dahingehend zu schulen, dass sie sowohl die notwendige Medikation, als auch die angebotenen Behandlungsformen in der Tagesklinik für sich wahrnehmen können.  Hierzu gehört auch das Kennenlernen und Anwenden von Stressbewältigungsverfahren.



Ansprechperson:

Karin Grün
Telefon: + 49 (0) 6 81/9 91 96-0
E-Mail: k.gruen(at)sb.shg-kliniken.de

 

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Gruppe für Abhängigkeitsbewältigung

Alkohol-, medikamenten- und drogenabhängige Patienten erhalten Informationen zur Suchterkrankung. Grundkonzepte der Suchtmittelabhängigkeit (Kriterien, Entstehung von Sucht, Krankheitseinsicht, Folgen der Sucht, Notwendigkeit der Abstinenz) werden psychoedukativ vermittelt.

Es werden motivierende Gespräche in Richtung der Aufnahme einer ambulanten oder stationären Weiterbehandlung geführt. Bei entsprechender Motivation erfolgt eine weitere sozialarbeiterische Begleitung im Einzelkontakt.

 

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Depressionsgruppe

Es handelt sich um eine psychoedukativ ausgerichtete, kognivtiv-verhaltenstherapeutische Gruppe.
Den Patienten werden Informationen über verschiedene Modelle zu Entstehungsbedingungen depressiver Erkrankungen sowie zu verschiedenen die Erkrankung aufrechterhaltenden Faktoren vermittelt. Hierbei wird u. a. auf die Wechselbeziehungen zwischen emotionalen Zuständen, Werthaltungen und Ziele gedanklichen Verarbeitungsmustern und dem Handeln der Patienten fokussiert. Außerdem werden mögliche Behandlungsansätze sowie die Möglichkeiten des aktiven Mitwirkens der Patienten bei der Behandlung vorgestellt und diskutiert.

Wichtigstes Ziel der Gruppenintervention ist die Vermittlung von Strategien zum Umgang mit einer depressiven Erkrankung und zur Vorbeugung weiterer depressiver Episoden.
Themen sind beispielsweise Selbstbeobachtung, Wahrnehmung individueller emotionaler Zustände, Identifikation individueller psychischer und somatischer "Warnsignale", Analyse von depressionsfördernden Gedanken, Planung und Aufbau angenehmer Tätigkeiten, Einführung einer Tages- bzw. Wochenstruktur, Förderung und Stabilisierung des sozialen Netzwerks, Soziales Lernen. Zusätzliche Einzelgespräche können bei Bedarf individuell vereinbart werden, soweit auf therapeutischer Seite zeitliche Kapazitäten vorhanden sind. 

Es besteht die Möglichkeit, durch die Teilnahme an einer Übungsgruppe die vermittelten Inhalte zu vertiefen und weiter einzuüben. 

 

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Konfliktbewältigungsgruppe

Das Konfliktbewältigungskonzept ist als integriertes Intensiv-Programm konzipiert, zu dem neben der dreimal wöchentlich stattfindenden interaktionellen Gruppentherapie obligatorisch Einzelgespräche, Training sozialer Kompetenzen, Musiktherapie, Patientengruppen sowie Körpertherapie gehören.
 
Ziel ist die Unterstützung bei der Bewältigung von Konfliktsituationen durch Vermittlung von emotionaler Stabilisierung, Ressourcen-Aktivierung und Lösungskompetenz.

Es handelt sich um eine stationäre/ teilstationäre gruppentherapeutische Kurzzeit-Therapie mit den Schwerpunkten:

  • emotionale Stabilisierung durch Aussprache und Zuhören, Rückmeldungen, Evozierung von Anteilnahme, Unterstützung, Akzeptanz, Wohlwollen und Schutzgewährung
  • kognitiv-emotionale Veränderung durch Erhöhung der nichtbewertenden Achtsamkeit für sich und andere, Förderung von Klärung, Erklärung und Perspektivenwechsel, Förderung von Stresstoleranz, Unzulänglichkeits-Toleranz, Empathie für sich und andere und Gelassenheit, Ermunterung zu Aktivierung, Konfrontation und Veränderung
  • Motivation zur weiteren Teilnahme an einer ambulanten (Selbsthilfe-)Gruppe.

Häufige Themen sind Angst, Verunsicherung, Erschütterung des Selbstwertgefühls, emotionale Überforderungssituationen, erlebte Kränkungen, Konflikte, Lebenskrisen, außergewöhnliche Lebensbelastungen

 

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Körperpsychotherapie

Ziele dieser Gruppe sind die Aktivierung des Körpererlebens im sozialen Kontakt sowie die Förderung der achtsamen Verbindung von Körper, Gefühl und Gedanken.

Gearbeitet wird über körperorientierte Basis-Übungen  

  • zur achtsameren Wahrnehmung und Akzeptanz von polaren Körperzuständen wie Anspannung und Entspannung, Ruhe und Bewegung, Ausdehnung und Zusammenziehen, Langsamkeit und Hektik, Bodenhaftung und "n der Luft hängen", Öffnen und Schließen
  • zur verbesserten Wahrnehmung und zum achtsameren Umgang mit den eigenen Körpergrenzen für das körperliche Wohlbefinden im Kontakt mit anderen durch Übungen zu Nähe / Distanz, Führen- / Geführt werden, Geben / Nehmen, Platz- und Raum- Gestaltung
  • zur achtsameren Wahrnehmung, Akzeptanz und Wertschätzung des eigenen Körperbildes und Körperausdrucks und der eigenen Gesten und Bewegungen
  • als elementare Ausdrucks- und Erfahrungsmöglichkeit jenseits von Sprache und Denken.

 

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Training sozialer Kompetenzen

Das Training sozialer Kompetenzen (auf der Basis des Manuals von Hinsch & Pfingsten, 1998, "Gruppentraining Sozialer Kompetenzen") beinhaltet verschiedene Module, die sich mit den Themen "Rechte durchsetzen", "Beziehungen aufbauen" und "um Sympathie werben" befassen.

Ziel der Gruppe ist der Aufbau sozial kompetenten und selbstsicheren Verhaltens durch Erarbeiten und Ausprobieren neuer Verhaltensweisen in sozialen Situationen. Das Training umfasst sowohl psychoedukative Elemente, wie z.B. kommunikationspsychologische Theorien, als auch interaktionelle Komponenten.

Inhaltlich wird gemeinsam erarbeitet, wodurch sich sozial kompetentes Verhalten in Abgrenzung zu unsicherem oder aggressivem Verhalten auszeichnet. Daneben stellen die Themen Forderungen und Wünsche adäquat zu formulieren und das eigene Auftreten wichtige Bausteine des Trainings dar.

Anhand von persönlichen Erfahrungen der Gruppenteilnehmer werden kompetente Verhaltensweisen in schwierigen sozialen Situationen erarbeitet. Durch Rollenspiele innerhalb der Gruppe werden diese neuen Verhaltensweisen ausprobiert und eingeübt und durch gegenseitiges Feedback in der Gruppe verstärkt.

 

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Angstbewältigungsgruppe

Ziele sind der bessere Umgang mit Panik und Angstanfällen, Angstbewältigung, Abbau des Vermeidungsverhaltens, Ersetzen von Tranquilizern durch Strategien zur Selbst-Beruhigung.

Im einzelnen geht es um:

  • Vermittlung des psycho-physiologischen Angstmodells
  • Zusammenhang von Gefahrenmeldung und körperlicher Energiebereitstellungsreaktion
  • Abbau des Vermeidungsverhaltens durch Konfrontations-Übungen
  • Aufbau angst-inkompatibler Kognitionen und Emotionen(Sicherheitsmeldungen, Gelassenheit und Humor)

 

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Fachgebiet Tagesklinik Rastpfuhl

Im Rahmen unseres Angebotes bieten wir psychodynamisch orientierte und verhaltenstherapeutisch ausgerichtete, systemische und spezifisch problemlösungsorientierte Einzel- und Gruppengespräche an. Ressourcenorientiertes Arbeiten ist uns dabei selbstverständlich.
Des weiteren bieten wir bei Partnerkonflikten oder familiären Beziehungsstörungen verhaltenstherapeutisch oder systemische Paar- und Familiengespräche an.

 

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